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Archiv der Kategorie: Poetry Slam & more

Termingebrabbel

Die letzten Tage ging es hoch her in der deutschsprachigen Slamwelt! In Heidelberg und Mannheim fanden vergangene Woche die 16. Deutschsprachigen Poetry Slam- Meisterschaften statt! Ein wunderschönes Treffen unter vielen vielen Freunden, auch wenn es für mich leider nicht sehr erfolgreich verlief und die Meisterschaften für mich nach der Vorrunde bereits beendet waren. Glückwunsch aber an dieser Stelle nochmal an die beiden, die in meiner Runde weitergekommen sind, ihr wart soo großartig! Und Glückwunsch natürlich auch an die neue U20- Meisterin Jule Weber, den neuen Einzel- Meister Pierre Jarawan und die erneuten Team- Champions, das Team Totale Zerstörung!

Die Termine sind aktualisiert, leider hat sich dort viel verändert. Die Süddeutschland- Tour wurde auf Januar verschoben und ausgeweitet, mit einem Abstecher nach Salzburg und am 1.12. steht das U20- Battle in St. Gallen an! Internationales Slammen steht nun also auf dem Programm, ich freue mich auf viele neue und bekannte Gesichter!

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Ankündigung aus dem Sommerloch

Im Moment geht es noch ruhig zu und die Welt schwitzt mehr oder weniger (bzw. friert mehr oder weniger) vor sich hin.

Doch schon bald wird sich das ändern! Denn Spätsommer ist Meisterschaftszeit und dieses Jahr werde ich gleich bei 4 Meisterschaften am Start sein!

Es beginnt mit der Hamburger U20- Stadtmeisterschaft (24. August), geht weiter mit den den Niedersächsisch-Bremischen U20- Meisterschaften (31.08/01.09.) in Osnabrück, über den Hessenslam (27.-29.09.) in Gießen, zu den Deutschsprachigen Meisterschaften (ebenfalls U20) in Heidelberg und Mannheim (14.-17.11.)!

Große Ereignisse werfen also ihre Schatten voraus. Man sieht sich dann dort. Oder hier auf dem Blog.

 

Mal wieder ein Lebenszeichen aus dem verregneten Oldenburg.

Die letzten Wochen ist es ruhig geworden, die Normalität ist zurückgekehrt. Nur die Freundschaften, die vor allem auf der Bayern- Tour geschlossen wurden, die bleiben. Ich hätte nie gedacht, dass eine Tour meinen Freundeskreis so bereichern könnte!

Nur zwei Auftritte standen in den letzten Wochen an. Zum einen einer in Bremen auf der legendären MS Stubnitz, mit einer der schönsten Kulissen, die ich je als Rahmen eines Slams gesehen habe! Im Schiffsrumpf saßen teilweise vor, teilweise unter, teilweise über einem 160 Menschen dicht gedrängt und lauschten den Größen der Oldenburger und Bremer Slamszene. In einem spannenden Finale konnte sich schließlich Sebastian Hahn (http://sebastianhahn.wordpress.com/) gegen Annika Blanke (http://www.annikablanke.de/) durchsetzen und durfte den Preis mit nach Hause nehmen!

Für mich ging es danach nach Frankfurt. An der Helmholtzschule, der Schule, an der ich mein Abitur gemacht habe, wurde gefeiert! Und zwar das 100jährige Bestehen der Schule im Rahmen einer Akademischen Feier. Hier gaben sich alle berühmten Abgänger der Schule die Klinke und das Mikrofon in die Hand und mittendrin war ich und durfte auch ein paar Texte lesen. Eine schöne Erfahrung, noch einmal in der vertrauten und immer noch gleich riechenden Aula auf der Bühne stehen zu dürfen und diesmal mussten die Lehrer mir mal bei meinen Vorträgen zuhören und nicht umgekehrt! 😉 Und wenn die große Feier im Juni steigt, werde ich auch wieder mit von der Partie sein.

Nun bleibt es erstmal ruhig. Nächste Woche geht es für zwei Tage nach Berlin. Mitte Mai startet die neue Rhein- Tour mit den Auftritten in Montabaur, Neuwied und Koblenz und beschert mir damit mal wieder eine Rückkehr auf altbekannte Bühnen. Und dann kommt schon der Sommer und es kommen einige Jahresfinals, die Hamburger Stadtmeisterschaften, die Hessenmeisterschaften und und und… wir nehmen wieder an Fahrt auf!

 

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Pfüati, München!

München. Die schönste Großstadt Deutschlands. Und die vollste. Und die mit den prozentual am schicksten angezogenen Menschen. (Anmerkung: all dies ist völlig subjektiv)

 

Cord Slam. Der neue Slam in München im Cord Club. Da ich noch auf keinem anderen Slam in München war, der schönste. Und der mir den prozentual am schicksten angezogenen Menschen. Das war aber wirklich der Fall, bei einigen dachte ich, sie hätten einen Poetry Slam mit einem Theaterbesuch oder einem Diskoabends verwechselt.

Das Haus war so mittelvoll, die Zuschauerzahlen wohl ein Opfer des wunderschönen Wetters gestern.

Das Prinzip ganz klassisch: 2x 4, die Punktbesten aus den Runden kommen jeweils weiter, dazu noch der beste Zweitplatzierte, sodass ein Dreierfinale entsteht. Die erste Runde startete gut, jedoch noch mit verhaltenen Punkten, ich durfte von einem tollen letzten Startplatz in der zweiten Runde starten und konnte trotz starker Runde mit unglaublich hohen Bewertungen (unter 9 kam gar nichts mehr) die Runde für mich verbuchen!

Im Finale musste ich dann allerdings Sven Kemmler aus München den Vorrang lassen, der sich mehr als verdient die Flasche Schnaps, Ruhm und Ehre sichern konnte.

Fazit: schön. Alles sehr schön und auch wenn ich am liebsten noch ein paar Tage hierbleiben würde, geht es nun für ein paar Tage in die Oberpfalz. Wobei das ja auch schön sein soll.

 

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Neues von der Tour: Von Schlafdefiziten und Möchtegerncomedians.

Die Tour hat begonnen! 13 Städte, 12 Tage, 11 Bühnen!

Fast 10 Stunden Zug liegen schon hinter mir und dabei bin ich gerade mal bei Tag vier angelangt.

Die Tour startete in Hannover beim SPAM- Schüler Poetry Slam, bei dem viele junge Menschen zwischen 14 und 20 Jahren auf der Bühne standen und ihre Texte vortrugen. Der nächste Tourpunkt war die Offene Bühne in Lehrte von Tobias Kunze, der ich an dieser Stelle einige Beachtung schenken möchte.

Das Prinzip der Offenen Bühne: Jeder darf auftreten. Egal ob Poetry Slammer oder Singer-Songwriter, egal ob selbsternannter Comedian oder als Coverband, jeder der ein Talent hat (oder meint, eins zu haben), darf hier auf die Bühne im Anderen Kino in Lehrte. Die Zusammenfassung des Abends: 18 Darbietungen, von denen mir bis auf einige wenige wirklich alle unglaublich gut gefallen haben, wunderbare neue Bekanntschaften, die sich hoffentlich noch vertiefen werden und wahnsinnig viel Inspiration und Spaß. Am Ende der Veranstaltung konnte ich vor lauter Reizüberflutung zugegebenermaßen kaum noch die Augen offenhalten (was sicherlich auch am Schlafmangel des Vortags lag), aber es war bis zum Ende ein sehr gelungener Abend. Respekt übrigens an den harten Kern des Publikums, der wirklich bis ein Uhr nachts dageblieben ist!

Slammergespräche bis tief in die Nacht rundeten die Sache dann noch ab und so ging es am nächsten Nachmittag nach einem ausgiebigen, entspannten Frühstück in Hannover weiter nach Leverkusen zum Lever Fun Slam, einer ebenfalls bunt gemischten Veranstaltung mit vielen neuen Gesichtern im Line- Up.

Der Nachtzug nach Frankfurt wurde zu meinem Helden des Schlafdefizits, um drei Uhr war ich zu Hause und nun freue ich mich auf einen entspannten Abend im English Theatre, wo mal andere Slammer die Arbeit machen müssen und ich mich entspannt zurücklehnen und zuschauen kann. Muss auch mal sein.

Morgen geht es für ein paar Tage nach Bayern, dann noch nach Konstanz mit Abstecher nach Stuttgart. Das wird schön. Ich bin müde. Gute Nacht.

 

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Are you… dead or alive?

Dead or Alive. Lebende Dichter oder tote Dichter. Junge Hüpfer auf der Bühne oder doch lieber alte Schinken? Unter diesem Motto stand der Dead or Alive- Slam in Braunschweig gestern Abend.

Im Roten Saal im Schloss wurde im Rahmen der Jungen Literaturtage Braunschweig zur Dichterschlacht gerufen. Drei U20- Slammer aus ganz Deutschland (Rasmus Blohm, Josefine Berkholz und meine Wenigkeit) traten gegen drei Schauspieler des Braunschweiger Staatstheaters, teilweise auch bekannt aus Film und Fernsehen, an, die die toten Dichter Bertold Brecht, Kurt Tucholsky und Franz Kafka verkörperten.

In zwei Vorrunden, in denen Lebende und Tote immer wechselseitig antreten mussten und vom Publikum für den jeweiligen Auftritt Punkte bekamen, und einem Finale, wurde schließlich entschieden, dass dank Rasmus, der sich im Finale ganz knapp gegen Kurt Tucholsky, den besten der toten Dichter, durchsetzen konnte, die lebenden Dichter doch die Nase vorn hatten, vier von sechs 1:1- „Duellen“ konnten außerdem für die lebenden Dichter entschieden werden.

Eine Übernachtung in einem Hotel mitten in Braunschweigs schöner Altstadt rundete den Abend dann ab und so stand der Abend ganz unter dem Motto: be alive!

Das im 2. Weltkrieg völlig zerstörte Braunschweiger Schloss wurde 2007 wieder rekonstruiert und aufgebaut. Heute ist es ein Einkaufszentrum, beinhaltet eine Bibliothek und mehrere Räume für kulturelle Veranstaltungen.

 
2 Kommentare

Verfasst von - 22/03/2012 in Poetry Slam & more

 

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Ein März voller Slams. Klappe, die Dritte: Oldenburg, Bremen, Essen.

Oldenburg, Bremen, Essen!

Oldenburg! Mittlerweile Tradition auf meinem Terminkalender. Toll wie immer, auf keinem Slam ist die Stimmung so schön wie hier! Man darf auf ein Wiedersehen gespannt sein, auch wenn ich die nächsten 1-2 Male nicht auftreten kann.

Bremen! Mittlerweile Tradition auf meinem Terminkalender. Huch, den Text hatte ich schon. Ein spontaner Auftritt im Kuß Rosa, verschönert auch noch mit einem dritten Platz und einem Sieg von Sascha Mühlenbeck, der mit „Hau den Lukas“ scheinbar gerade alles abräumt. (http://www.saschamuehlenbeck.de/). Diese Werbung mache ich übrigens nicht nur aus Nettigkeit, sondern da mein Blog sehr viele Klicks über seinen bekommt. 😉

Essen! Noch nie dagewesen! Und schön, schön, schön! Es fing wunderbar an, als ich in der Vorrunde mit K.O.- System erstmal gegen den härtesten Gegner des Abends gelost wurde, der dann allerdings nicht auftauchte, was es mir ermöglichte, mein „Duell“ zu gewinnen und anschließend wieder den 3. Platz mit nach Hause nehmen konnte. Ansonsten konnte man mal ein paar neue Bekanntschaften schließen, ich war schon lange nicht mehr auf einem Slam, auf dem ich nur einen der Auftretenden kannte, deshalb hat sich das alleine deshalb schon gelohnt.

Der Auftritt in Greven musste aus persönlichen Gründen leider abgesagt werden, ich hoffe jedoch, diesen im Sommer mal nachholen zu können.

Am Mittwoch steht mein erster Dead or Alive- Slam in Braunschweig an und am Freitag startet die bisher längste Tour meines Lebens! Ich freue mich! Wen sehe ich wo? (Hannover, Lehrte, Leverkusen, Frankfurt, München, Amberg, Wernberg- Köblitz, Schwandorf, Schrobenhausen, Konstanz)

 

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