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Archiv für den Monat Februar 2012

Die Welt ruft!

Von Bremen bis nach Konstanz, von Essen bis München, von Delmenhorst bis Schrobenhausen. Der März wirft seine Schatten voraus und rennt auf mich zu, um endlich in die Sonne zu kommen. Die Termine sind aktualisiert.

 

Nach einer weiteren recht erfolgreichen Textpremiere am Montag in Frankfurt kann die Tour nun kommen. Zuerst geht es allerdings nochmal nach Ostfriesland, wo ich mich hoffentlich erneut davon überzeugen kann, dass Ostfriesen alles andere als verrückt sind, auch wenn sie gerne Kohlfahrten machen. Am Sonntag geht es dann mal wieder ein bisschen weiter weg und ich werde in Krefeld auf der Bühne stehen. Das Line- Up ließ mich leicht nervös herumzappeln, aber die Freude überwiegt dann doch 😉

 

Über den Umweg nach Bremen zum Kettcar- Konzert am Dienstag, geht es dann nach Hannover zum legendären Altstadtschnack und dann kommt auch schon der März und die Tour und überhaupt… hach, das wird schön.

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Juhuuu, ich habe es nach Ostfriesland geschafft!

Am vergangenen Freitag war endlich der große Tag. Nein, ich war immer noch nicht an der Nordsee, aber ganz in der Nähe!

Beim Poetry Slam in Emden konnte man das Meer förmlich riechen, was ganz sicher auch der Grund dafür war, dass nach dem Slam zu Hause gleich noch ein neuer Text entstanden ist. Ansonsten war der Slam natürlich auch schön mit vielen neuen Gesichtern und Texten und dem ein oder anderen alten Bekannten. Dass ich am Ende auch noch siegreich von der Bühne gehen durfte, war dann noch das Sahnehäubchen 🙂

 

Ansonsten verläuft das Leben ruhig zwischen Prüfungsstress und Tourplanung, mit einer hartnäckigen Erkältung, die nicht mehr weggehen will und vielen Ideen im Kopf, denen die kleine Slampause zwischen den Jahren und die wenigen Slams im Januar sehr gut getan haben.

Die Termine sind aktualisiert und demnächst wird es hier mehr über hoffentlich mehr über große Veränderungen in meinem Leben (die allesamt in Planung sind) zu berichten geben.

 

Bis dahin, hört das neue Kettcar- Album und die alten Songs von Kettcar, hört überhaupt mehr Kettcar und erfreut euch daran 🙂

 

Heute Abend tobt das Leben. In Oldenburg im Wilhelm 13 ist Poetry Slam!

Falls ihr lieben Oldenburger Menschen euch heute Abend fragt, wo denn alle hingegangen sind: sie sind im Wilhelm 13!

Denn dort findet ein großartiger Poetry Slam statt! Mit Sascha Mühlenbeck, Sebastian Hahn und mir. Und dem offenen Wettbewerb natürlich. Im W13 darf als Special Guest der antreten, der letztes Mal gewonnen hat und im Oktober führte das Finale zu einem Doppelsieg zwischen Sascha und mir und einem zweiten Platz für Sebastian Hahn. Da die beiden Herren Slam- Kollegen sich seit neustem als Slamteam versuchen, wurde beschlossen, uns einfach alle drei nochmal auftreten zu lassen.

Das Kuriose: ich war im Oktober überhaupt nicht für den Slam angemeldet, da ich zu spät davon erfahren hatte und die Liste bereits voll war. Aus Lust und Laune war ich allerdings trotzdem hingegangen, um mir mal wieder einen Slamabend ohne Nervenkitzel und Adrenalin, sondern einfach nur mit Tiefenentspannung und Genuss zu gönnen. Da eine Slammerin an dem Abend nicht auftauchte, wurde ich kurzerhand auf die Bühne geholt, da irgendwer herumgeplaudert hatte, dass ich ebenfalls slamme. Und dann der Sieg. Schön. So kann’s immer gehen.

Nervenkitzel hatte ich an dem Abend dann aber genug, nämlich in dem Moment, in dem ich erfuhr, dass man bei diesem Slam im Finale nur 3 Minuten Zeit hat und ich habe nunmal keinen 3- Minuten- Text. In der Pause versuchte ich in einer stillen Ecke meinen Text „Ich bin verliebt und die Welt steht Kopf“ auf 3 Minuten herunterzubrechen, was mir mehr schlecht als recht gelang, da ich auf der Bühne sofort wieder vergessen hatte, welche Strophen ich auslassen wollte. Doch es hat zeitlich gerade noch so gepasst, so gezittert habe ich noch nie auf der Bühne, es war ein Erlebnis und heute geht es ganz entspannt an einen Auftritt ohne Wertung, dafür mit viel Spaß.

 

Der Auftritt wird übrigens (irgendwann) auf dem Lokalsender „Oeins“ übertragen, Termine werden hier bekanntgegeben.

 

Gedankenbrei zu später Stunde

Als „Gedankenbrei“ bezeichne ich nach wie vor den Zustand, in dem man nicht weiß, was man schreibt. Man schreibt einfach und dadurch, dass man Zeichen auf ein Blatt Papier malt, liest man selber erst, was man gerade denkt.

 

Ich wurde neulich gefragt, warum ich schreibe. Ich lud die Person daraufhin auf einen Slam ein, bei dem ich meinen Text „Gedankenbrei“ vortrug. Danach meinte die Person zu mir: „Okay, ich glaube, ich habe es jetzt verstanden. Du bist verrückt. Und weil niemand mit deiner Verrücktheit umgehen kann, haben sie dich auf eine Bühne gestellt.“ Erst dachte ich, ich könnte mit dieser Zusammenfassung leben, doch nun möchte ich das doch richtigstellen: „Ich bin verrückt. Und weil ich nicht mit meiner Verrücktheit umgehen kann, habe ich mich auf eine Bühne gestellt.“

 

Es ist Wahnsinn, wie viele Leute mich mittlerweile darauf ansprechen, wie viele Leute auf einmal doch Poetry Slam kennen und wie sehr sich das Leben in den letzten eineinhalb Jahren verändert hat. Es ist auch Wahnsinn, wie wenig dieser Artikel aussagt. Aber wie bereits erwähnt: Gedankenbrei zu später Stunde.

 
 
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